eifelTOUR - Geführte Wandertouren in der Eifel - Wandern in der Vulkaneifel -

Die Eifel.

Wandern ím Land der Vulkane.  Wir zeigen euch auf den geführten Wanderungen die wildromantische Natur der Vulkaneifel im Herzen der Eifel.

Wandern im Wanderland vulkanischen Ursprungs!


Die Eifel zählt zu den interssantesten Wandergebieten Deutschlands. Nirgendwo in Deutschland kann man den geologischen Ursprung besser beobachten wie auf der in der Vulkaneifel angelegten Georoute. Bei einigen von eifelTOUR angebotenen Wandertouren sind Teilabschnitte dieser Georoute mit natürlich eingebaut. Wandelend un Begeleide wandelingen door het idyllische karakter van de Eifel!
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Die Vulkaneifel das Herz der Eifel!

Die Vulkaneifel erstreckt sich vom Rhein bis zur Wittlicher Senke. Sie grenzt im Süden und Südwesten an die Südeifel, im Westen an die luxemburgischen und belgischen Ardennen und im Norden an die Nordeifel mit dem Hohen Venn. Im Osten bildet der Rhein die geografische Grenze, der Vulkanismus überschreitet diesen nicht.

Die Vulkaneifel wird naturräumlich in drei Teile gegliedert:

Vulkanische Westeifel (Verbandsgemeinden Manderscheid, Daun, Gerolstein, Obere Kyll, Hillesheim (ohne die Gemarkung Nohn), Vulkanische Hocheifel (Verbandsgemeinden Adenau, Kelberg, Ulmen und Gemarkung Nohn), Vulkanische Osteifel (Verbandsgemeinden Brohltal, Vordereifel, Mendig, Pellenz)
Die Zentren der Vulkaneifel bilden die Region um Daun und Manderscheid und die Gebiete im Landkreis Mayen-Koblenz.

Die Landschaft der Vulkaneifel ist durch die Formen des jungen Vulkanismus geprägt. Vulkankrater, mächtige Bims- und Basalt-Ablagerungen und Maare erzeugen eine abwechslungsreiche Landschaft, die eindrücklich von den geologisch sehr jungen Ereignissen erzählen.

Die gesamte Vulkaneifel erstreckt sich über ein Gebiet von etwa 2000 km² und wird von mehr als 200.000 Menschen bewohnt (Stand 2007).


Vulkanische Landschaftsformen
Die vulkanischen Formen der Eifel lassen sich anhand ihres Alters unterscheiden. Die wesentlich älteren Vulkanbauten der Hocheifel sind bereits stark erodiert, während die jüngeren Vulkanbauten der West- und Osteifel oft noch gut erhalten sind. Vor allem die weichen Tuff-Ablagerungen der Vulkanausbrüche, die sehr leicht abgetragen werden, sind hier noch weit verbreitet.

Die meisten der Vulkanbauten der Hocheifel sind als isolierte Kuppen vereinzelt oder in Reihen der mehr oder minder flachen Hochfläche aufgesetzt. Diese Kuppen haben einen kreisrunden oder elliptischen Grundriss. Im Zentrum der Kuppen liegen oft keulen- oder scheibenförmige Basaltkörper, die von Tuffringen umgeben sind. Der Basalt hat sich nach ersten Tuffexplosionen auf dem devonischen Untergrund und innerhalb der Tuffkegel ausgebreitet und ist dort langsam erstarrt. Dabei bildeten sich säulenförmige Abkühlungsgefüge, die mit ihren Längsachsen senkrecht zu den Außenflächen der Basaltvorkommen angeordnet sind. Lavaströme der Hocheifelvulkane sind nicht bekannt.

Die jüngeren Vulkanbauten der West- und Osteifel bestehen vor allem aus Tuff- und Schlacken-Kuppen, deren Flanken oft an einer oder mehreren Stellen durchbrochen sind. Die Vulkane besitzen oft mehrere Ausbruchszentren, die zu einem komplexen Vulkangebäude verschmolzen sind. Die Vulkane, ihre Lavaströme und Auswurfmassen bedecken den älteren Untergrund fast vollständig. Viele Vulkane besitzen einen zentralen Krater, von dem Lavaströme ausgehen. Zahlreiche Vulkanschlote besitzen jedoch keinen Vulkanbau oder Krater und sind nur mit speziellen geologischen und geophysikalischen Methoden aufzuspüren.[2]

Ausgehend von den zentralen Vulkanbauten haben sich in West- und Osteifel Lavaströme über mehrere Kilometer ausgebreitet. Sie haben des öfteren vorhandene Täler benutzt und diese dadurch versperrt, so dass sich der Bach oder Fluss einen neuen Weg suchen musste. Beispiele dafür finden sich im Nettetal oder im Ueßtal bei Bad Bertrich.


Ursachen des Vulkanismus in der Eifel
Illustration eines Plume Als Ursache des Eifelvulkanismus wird von einigen Wissenschaftlern ein so genannter Hot Spot oder Plume angenommen, der sich tief unter der Eifel befindet. Einige Wissenschaftler weisen darauf hin, dass die Verteilung der Vulkane und ihre Abfolge nicht dem eines Hot Spots entsprechen. Unstrittig ist, dass Magma aus den oberen Bereichen des Erdmantels aufsteigt und entweder direkt zur Erdoberfläche aufsteigt oder sich in einer immer noch mehrere Zehner Kilometer tief liegenden Magmakammer etwa an der Basis der Erdkruste sammelt, aus der in unregelmäßigen Abständen Magma nach oben steigt und Vulkanausbrüche verursacht.[3]

Mittels seismographischer Messungen konnte nachgewiesen werden, dass unter der Eifel eine 1.000 bis 1.400°C heiße Zone (Plume) liegt, die 200°C heißer ist als ihre unmittelbare Umgebung. Aufschmelzungsvorgänge sind mit Volumenvergrößerung verbunden, was sich in Form von Landhebungen bemerkbar machen muss. Tatsächlich ist die Eifel schon seit langem als Hebungsgebiet bekannt: Mit vergleichsweise rasanter Geschwindigkeit (gemessen an geologischen Zeiträumen) wird die etwa 32 km dicke Erdkruste hier um 1 bis 2 mm pro Jahr gehoben.

Schon die Statistik zeigt, dass dies noch nicht der letzte Ausbruch war. Vulkanologen haben für den Zeitraum der letzten 700.000 Jahre in der Eifel rund 100 gut datierbare Vulkanausbrüche festgestellt. In der Regel herrschen zwischen den Eruptionsphasen etwa 10.000 und 20.000 Jahre Ruhe. Obwohl die Vulkaneifel heute keine aktiven Vulkane aufweist, sind erneute Vulkanausbrüche also nicht unwahrscheinlich. Heute noch aktive vulkanische Erscheinungen sind die zahlreichen Gasaustritte, Mineralquellen und einige Kaltwassergeysire.


Bedeutung des Eifelvulkanismus
Der katastrophale Bimsausbruch des Laacher-See-Vulkans hat nicht nur für Zerstörung gesorgt. Die wissenschaftliche Erforschung des Eifelgebiets vor 13.000 Jahren ist möglich, weil eine ganze Landschaft im Zustand der Nacheiszeit durch die Bimslagen konserviert wurde. Darüber hinaus besitzt der Eifelvulkanismus große Bedeutung für die Wirtschaft der Eifel, die bedeutendsten Wirtschaftszweige sind die Gewinnung von Baustoffen und in immer größerem Maße der Tourismus. Darüber hinaus hat die Vielfalt vulkanischer Erscheinungen zur Ausweisung mehrerer Geoparks und für die Errichtung von mehreren Spezialmuseen Anlass gegeben.


Quelle: Wikipedia 2008
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